Jul 05, 2023
Omdia: Die meisten Adaptionen von IP-Spielfilmen und -serien sind Animationen
Nachricht bereitgestellt vom 07. Juni 2023, 05:38 ET Diesen Artikel teilen LONDON, 7. Juni 2023
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LONDON, 7. Juni 2023 /PRNewswire/ – Neue Untersuchungen von Omdia zeigen, dass es sich bei den meisten Filmen und Serienadaptionen, die auf IP-Spielen basieren, um Animationen handelt. Japan nutzt seit Jahrzehnten die Möglichkeiten des medienübergreifenden geistigen Eigentums, wobei „Pokémon“ der weltweit bekannteste Erfolg ist. Drei Viertel (72 %) der Videospieladaptionen seit 1982 stammten aus Animationsfilmen, wobei 65 % dieser Adaptionen aus japanischen Animeserien stammten.
„Viele erfolgreiche japanische geistige Eigentumsrechte werden von Anfang an als medienübergreifend betrachtet“, kommentierte James McWhirter, Senior Analyst bei Omdia. „Investoren in Anime-Produktionsausschüssen offenbaren diese Multimedia-Breite, in der Plattenfirmen, Spieleverlage und Fernsehsender zusammenkommen, um neue Serien zu finanzieren. Dies zeigt die gegenseitige Abhängigkeit zwischen dem Erfolg eines Animes und der eigenen Medienform jedes Geldgebers innerhalb desselben IP.“
Die Früchte dieses Multimedia-First-Ansatzes liegen auf der Hand. Die meistverkaufte Anime-Serie 2021 von Cygames' Uma Musume IP trug dazu bei, die Einnahmen des begleitenden Handyspiels Uma Musume: Pretty Derby auf über 1,2 Milliarden US-Dollar Nettoumsatz bei 11 Millionen Spielern* zu steigern. Begleitet wurde die Veröffentlichung von über 30 Drama- und Musik-CDs sowie mehreren Manga-Serien.
Während Anime in den Kinos in Nordamerika über viele Jahre hinweg ein langsamer Erfolg war, der von einer Handvoll Titeln vorangetrieben wurde, ändern sich die Dinge. Die Einnahmen an den Kinokassen stiegen im Jahr 2022, wobei fünf große Titel bereits für die Veröffentlichung im Jahr 2023 geplant sind. Größere Anime-Titel erhielten früher eine begrenzte Kinoveröffentlichung. Allerdings ändert sich die Veröffentlichungsstrategie mit zunehmender Popularität. „Demon Slayer: Mugen Train“ verzeichnete in Nordamerika einen Rekordeinspielerfolg für Anime, gefolgt von Hits wie „Jujutsu Kaisen 0: The Movie“ und „Dragon Ball Super: Super Hero“.
David Hancock, Chefanalyst in der Medien- und Unterhaltungspraxis von Omdia, stellt fest: „Globale Streaming-Dienste haben das Risikoprofil für Anime verändert und ihn für neue Zielgruppen geöffnet. Auch der Nischen-Streamer Crunchyroll erweitert seine Abonnentenbasis, nachdem er 2021 von Sony übernommen wurde. Mit 10 „Millionen Abonnenten bietet die Plattform Zugriff auf mehr als 40.000 Episoden und ist zur treibenden Kraft hinter einem Anime-Aufschwung in den USA geworden. Anime ist auch für die Wettbewerbspositionierung von Netflix gegenüber anderen Streamern von grundlegender Bedeutung.“
*Omdia-Analyse der Sensorturmdaten
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